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Soloselbstständige beim Finanzsenator

Demo für wirksamere Hilfen

Soloselbstständige beim Finanzsenator

Solo-Selbstständige Hamburg, Aktion zu Corona-Hilfen ver.di Hamburg Aktion, 17.09.21

Protest und Musik vom Gänsemarkt bis vor die Kulturbehörde – die Soloselbstständigen machten ihrem Ärger am 16. September kreativ Luft. Hintergrund sind die Abrechnungsaufforderungen für die als unbürokratisch angekündigten Coronahilfen aus 2020 und evtl. Rückforderungen durch die IFB – Bank. Sandra Goldschmidt, Stv. ver.di Landesbezirksleiterin, machte deutlich, dass gerade Solostebstständige nicht über einen kosten- und aufwandsintensiven Buchaltungsapparat wie Konzerne verfügen und allein der bürokratische Prüfungsaufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis stehen würde und Hamburg sich durch aus an anderen Ländern orientieren könnte, die auf eine solche Nachprüfung weitgehend verzichten.

Finanzsenator Andreas Dressel sprach mit den Protestierenden, zeigte Verständnis für ihre angespannte Situation und verwies auf die Möglichkeit, Rückzahlungen in kleinen Raten abtragen zu können. Angesichts der vergleichsweise geringen finanziellen Unterstützung für Soloselbstständige und des enormen bürokratischen Aufwands war dies den Protestierenden zu wenig Hilfe. Sandra Goldschmidt und Yogi Jockusch sowie weitere ver.di Mitglieder schilderten anschaulich die enorm schwierige Situation, in der sich die Soloselbstständigen seit Beginn der Pandemie befinden. Dies sei sicher nicht der letzte Protest in dieser Sache, kündigte Sandra Goldschmidt zum Ende der Veranstaltung an.

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Presseerklärung von ver.di Hamburg